Viele der heutigen Merktechniken sind bereits seit der Anktike bekannt. Hier erfahren Sie einige der einfach- und effektiv anzuwendeten Techniken, die Ihnen dabei helfen Dinge einfacher im Kopf zu behalten.
Eselsbrücken
Eselsbrücken sind eine weit verbreitete Lerntechnik, die mithilfe von einfachen Merksätzen komplexe Zusammenhänge, abstrakte Daten (z.B. Zahlen) in das Langzeitgedächtnis speichert.
Sätze wie: "Sieben - fünf - drei: Rom kroch aus dem Ei! oder auch "Drei - drei - drei: bei Issos Keilerei!" brennen sich leichter ein als die jeweiligen Geschichtszahlen. Unser Gehirn ist einfach nicht dafür gemacht Zahlen zu speichern. Es benötigt Zusammenhänge, es benötigt Emotionen und Bilder. Wenn die Eselsbrücke ein Reim ist, prägt sie sich besonders gut in unser Gedächtnis ein. Sie müssen dafür kein Dichter sein.
Geschichtentechnik
Ein gutes Mittel um sich komplexe Dinge zu merken sind Geschichten. Man kann sie für alle Zwecke einsetzen. Alles was sie dafür benötigen, ist ein wenig Kreativität und Phantasie. Als Beispiel nehmen wir die Prozentrechnung. Wir wollen uns den Grundwert, Prozentwert, Prozentsatz einprägen:
Ich schaute bis auf den Grund, der mir nichts Wert erschien(Grundwert). Jeder Cent wäre es mir wert , den ich dort entdecken würde (Prozentwert). Doch ich fand keinen Cent an diesem Platz (Prozentsatz).
Mithilfe solcher Sätze werden Sie Informationen im Gedächtnis behalten. Je phantasievoller Sie die Geschichten ausarbeiten, umso mehr Emotionen und Bilder sie hinzu fügen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Geschichte in Ihrem Langzeitgedächtnis verankert bleibt.